Auch möchten wir dieses Jahr mit unseren Völkern auf Wanderung gehen. Für 2020 haben wir bereits ein geeignetes Rapsfeld für den Frühjahr und ein Waldgebiet für den Sommer bis Herbst ausgewählt. Rapspflanzen stehen im April bis Juni in ihrer vollen Blüte. Letztendlich ändert sich per se nichts an den Arbeiten im Volk, auch für die Bienen ist es erst mal nicht von Bedeutung, wo sie Nektar und Pollen sammeln. Doch den Unterschied bemerkt man im Honig. Unser Ziel ist es neben unserem üblichen Blütenhonig, bzw. wie im vergangenen Jahr Lindenhonig, aus der Stadt, auch Rapshonig im Frühsommer oder Waldhonig im Herbst ernten zu können. Es ist etwas ganz besonderes Sortenhonig zu schmecken, denn wie der Name schon sagt, wurde Nektar und Pollen von hauptsächlich ein und derselben Sorte Blumen oder bei Waldhonig Honigtau von speziellen Läusen wie Lachniden(Rindenläuse) undLecanien(Schildläuse) gesammelt.

Ein Honig darf erst als Sortenhonig deklariert werden, wenn der Honig zu mindestens 60% aus einer Trachtquelle stammt. Das dadurch entstandene individuelle Aroma und typische Qualitätsmerkmale des Sortenhonigs sind unvergleichlich und sensorisch ein echter Genuss.